WVR-Projekt 9b 2006/07

Wir, die Klasse 9b, verbrachten vom 6.12. bis 8.12.06 im Rahmen des WVR- Projektes „Gutes Benehmen“, drei Tage im Pfadfinderheim in Raumünzach.

Nachdem unser Gepäck auch angekommen war und wir unsere Zimmer bezogen hatten, trafen wir uns in dem Gemeinschaftsraum. Bei Kaffee und Kuchen erläuterte uns Herr Boegl den Ablauf der kommenden zwei Tage. Danach gingen wir erst einmal auf unsere Zimmer und bald war es auch schon Zeit für das Abendessen.

Da fielen auch schon die ersten  Aufgaben an wie Kochen, Tischdecken oder Abwaschen. Diese Dinge waren auf Gruppen verteilt, die wir schon in der Schule festgelegt hatten. Dabei hatte jede Gruppe verschiedene Aufgaben. Unsere Gruppe musste heute den Abwasch erledigen und diesen Bericht, den ihr gerade lest, verfassen.

Nach dem Abendessen, das eine andere Gruppe zubereitet hatte, kam dann Herr Seemann, der uns über seine Arbeit bei der R+V berichtete. Er gab uns Tipps, wie wir einen Ausbildungsplatz bekommen und was in seiner Branche von einem Versicherungskaufmann / einer -kauffrau erwartet wird. Dazu gehört unter anderem  seriöses und kompetentes Auftreten.

Am nächsten Tag kamen nach dem Frühstück die Referenten vom Roten Michelin-Führer. Sie erklärten uns, wie man sich in einem guten Restaurant zu benehmen hat. Dazu gehören: Warten auf die Tischzuweisung durch den Kellner, aufrechtes Sitzen, richtige Benutzung der Serviette...

Als erstes lernten wir, dass man das Besteck von außen nach innen benutzt. Das konnten wir beim Mittagessen gleich praktizieren. Am Nachmittag übten wir dann in Rollenspielen, wie man sich in einem Restaurant verhält, wie der Kellner serviert, wie man sich beim Essen benimmt, oder dass man nicht zu laut redet.

An diesem Abend gab es dann ein Drei-Gänge-Menü, das von der Gruppe mit Sevilay, Elena, Crocetta, Jaqueline und Chantal vorbereitet und auch serviert wurde. Wir machten uns alle schick begaben uns in unser „Restaurant“. Im Vorraum gab es zuerst einen alkoholfreien Aperitif und Fingerfood. Anschließend wurden wir immer zu zweit von der Gruppe mit Raphael, Tim, Miriam und Vjolsa, die auch für die Dekoration verantwortlich war, an unsere Plätze geführt.

Als Vorspeise gab es einen Salat. Die Hauptspeise bestand aus einer Kartoffel mit einem schmackhaften kleinen Quarkdip. Ein Schwarzwaldbecher als Dessert rundete das Ganze ab. Wir unterhielten uns noch etwas und gingen dann wieder in den Vorraum. Hier gab Herr Boegl bekannt, dass laut Bewertung durch die Klasse sich Miriam, Vjolsa und Sevilay am meisten zum Gelingen des Projekts beigetragen hatten.

Den restlichen Abend hatten wir Zeit für uns, wir spielten Karten oder hörten der von Valentin selbst geschriebenen Geschichte oder einem vietnamesischen Lied zu, mit dem Thuy uns verzauberte.

An dem letzten Tag unseres WVR- Projektes ging es am Morgen ziemlich hektisch zu. Wir mussten noch das ganze Pfadfinderheim putzen. Wir frühstückten und richteten uns noch einen kleinen Snack für die Rückreise.

Unterwegs besichtigten wir das Wasserkraftwerk Forbach, um zu verstehen wie es funktioniert, wenn man mit Wasser Strom produziert. Dies war allerdings ziemlich anstrengend. Wir waren alle noch recht müde und angeschlagen, da wir sehr spät ins Bett gekommen waren und sehr früh aufstehen mussten.

Trotzdem hielten wir tapfer durch und am Nachmittag ging es dann mit der Bahn wieder heimwärts. Drei interessante und sehr lehrreiche Tage waren zu Ende.

Danny, Hans, Alp und Marcel, 9b