
Der harte
Kern der diesjährigen AG
Anfang November bekamen wir Post von einer Kölner Produktionsfirma, die uns folgendes Angebot machte:
"Ich
habe bei meinen Recherchen im Netz herausgefunden, dass Ihre Videogruppe
mehrfach prämiert wurde.
Ich recherchiere im Moment für eine Pilotsendung für Super RTL.
Wir suchen Video AGs, die 2 Dreiminüter nach von uns vorgegebenen Themen
herstellen und dafür 250 Euro für die AG bekommen.
(Es besteht zusätzlich die Möglichkeit für die Filme eine HD Ausrüstung zu gewinnen).
1. Die
Teilnehmer liefern zu zwei vorgegebenen Themen jeweils einen Videobeitrag ab.
Lieferdatum ist spätestens der 3.12.2007.
2. Ein Videobeitrag sollte die Länge von mindestens 2 - maximal 3 Minuten
haben.
3. Außerdem: Stellt in einer kurzen, möglichst originellen Einführung euer
Video-Team vor (max. 15 Sekunden).
Die Themen:
1. „Ice Age war gestern – jetzt wird’s wärmer“ Thema
Erderwärmung und Klimawandel
2. „Und Action! Besser als das Original...“ Persiflage
einer Fernsehsendung"
Da wir normalerweise ein ganzes Schuljahr für eine Produktion benötigen, machten wir der Firma den Vorschlag, sie könnten einen unserer beiden letzten Filme auf drei Minuten kürzen und wir konzentrieren uns nur auf das Klimathema. Die Firma war einverstanden und so machten wir uns an die superschnelle Produktion, die dann auch termingerecht fertig wurde.
Hier geht's zur Vorstellung der Video-AG und hier zu "Ice Age war gestern ..."
Info aus Mühlburger Leben KW 8 1/2009
„Expedition“
Videografika 2007 in Reutlingen – Betzingen
Am 24.11.07 hatten Mehmet, Marcel, Hamza, Niyazi und meine Wenigkeit die ehrenvolle Aufgabe, unsere Schule bei der diesjährigen Videografika, also dem Filmfestival der Filmautoren Baden – Württembergs, in der Landesmetropole Reutlingen – Betzingen zu vertreten.

Als
wir dann endlich unserer Heimatstadt den Rücken kehrten und uns im Zug nach
Pforzheim befanden, pennten einige aus unserer kleinen Gruppierung auch gleich
ein. Sie sollten aber nicht lange Gelegenheit dazu bekommen, denn nach einer
guten halben Stunde waren wir schon in Pforzheim, wo wir das erste mal
umzusteigen hatten. Quer durch den Schwarzwald ging unsere Fahrt und gab uns die
Chance unsere geographisches Wissen praktisch zu erweitern.
In Tübingen angekommen plünderten wir zu nächst einen Automaten mit vielen ungesunden Köstlichkeiten, ehe wir uns in den nächsten Zug nach Reutlingen begaben. Am Bahnhof Reutlingen – Betzingen, wo wir um 12.37 Uhr ankamen, hatten wir unser Ziel erreicht... na ja fast.

Wir mussten ja noch die Halle finden in der die ganze Sache lief. Wir wussten nur, dass diese Kemmlerhalle heißt und sich in der Hoffmannstraße 8 befindet, echt toll! Wir entschlossen uns nun, ein paar Passanten auszuquetschen, was sich als schwieriger herausstellte als gedacht, da chronischer Fußgängermangel über dem Städtchen zu herrschen schien. Als wir dann doch jemanden fanden, der uns bereitwillig den Weg zur Halle erklärte, machten wir uns auf die Socken, quer durch Betzingen.

In der Kemmlerhalle machten wir uns nun erst mal breit und genossen die vielen Meinungen der Jury zu den zuvor gelaufenen Filmen.

Dann
war Mittagspause und fast die gesamte Halle begab sich zu einem königlichen
Bankett bestehend aus Linsensuppe und Sekt.
Um 14.00 Uhr, also nach der Mittagspause, begann dann der Filmblock 3 in dem
auch unser Film gezeigt wurde. Für alle, die es noch nicht mitbekommen haben:
er heißt „CSI“.
Unser Film war der letzte auf der Abspielliste und so gaben wir uns mit mehr
oder weniger viel Hingabe den Werken unserer Konkurrenz hin.
Dann war es so weit. Unser Meisterwerk wurde gezeigt und es haute uns fünf
wirklich um: Bei jedem Gag wurde lauthals gelacht und als der Film zu Ende war
und wir nach vorne auf die Bühne zu einem kurzen Interview gebeten wurden,
wurden wir mit stehenden Ovationen und lautem Klatschen begleitet. Kein anderer
Film zuvor wurde so heftig beklatscht und bejubelt wie der unsere.
Mit einem guten Gefühl im Bauch ließen wir nun die Halle unseres
„Triumphes“ hinter uns und machten uns auf den Heimweg zurück nach
Karlsruhe.
Später erfuhren wir über das Internet wie doll unser
Film abgeschnitten hatte. „Bester Film des Wettbewerbs“, 1. Platz! WUHU!
Jan Fink
Die
Eulenspiegeleien sind ein offenes internationales Festival für
nichtkommerzielle Filme und ein Sonderwettbewerb des Bundesverbandes Deutscher
Filmautoren e. V.
Die Eule wünscht sich nur lustig oder satirisch gestaltete Filme, die nicht
älter als 3 Jahre und nicht länger als 20 Minuten sind.
Wir haben zum vierten Mal an diesem Wettbewerb teilgenommen und jedes Mal Preise
gewonnen. Zum letzten Mal 1998 mit "Ganz in Drais", was uns damals den
1. Platz, den Preis des BDFA und den Publikumspreis einbrachte.
Dieses Jahr haben wir "Welt der exotischen Steine" und "CSI"
eingeschickt. Und "CSI" hat zugeschlagen. Bis auf den Publikumspreis
konnte er souverän an den Erfolg von 1998 anknüpfen. Wir sind sehr stolz.


Hier die gesamten Ergebnisse des Wettbewerbs.
Kosten
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€
22,80 (Kassette, Farben))
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Beteiligte
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15
Schüler (14 - 16 Jahre)
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gedrehtes
Rohmaterial
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47
Min.
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ausgewähltes
Rohschnittmaterial
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16
Min..
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Filmlänge
nach Schnitt
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12
Min.
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Arbeitszeit
Drehbuch
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13:10
Stdn (6 Wochen)
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Requisite
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04:15
Stdn
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Dreh
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09:35
Stdn (8 Wochen)
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Rohschnitt (parallel zum Dreh)
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07:35
Stdn (8 Wochen)
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Tonbearbeitung
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02:00
Stdn
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Schnitt
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08:15
Stdn (4 Wochen)
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Musik
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01:00
Stdn
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Cover u. Kopien
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04:00
Stdn
|
Gesamt
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49:50 Stdn
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Verteilt
auf 7 Monate (19.12.07 – 18.07.08)
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Den Machern von Lehrer-Online hat unser Film so gefallen, dass sie ihn mit vielen Lobesworten auf ihre Website übernommen haben.

Und hier geht's zur Website.
Und hier zu einigen Meinungen aus dem Lo-Net2-Forum für Administratoren.
Stand: 25.06.24