Eine Spende für den FUoKK


Für den Spiel- und Sporttag, den meine Klasse am Ende des letzten Schuljahres ausgerichtet hatte, konnte Frau Burkart-Seemann uns eine original KSC- Torwand organisieren. Auch Herr Rauch half kräftig mit, denn die riesige und schwere Wand musste mit dem Anhänger zuerst einmal abgeholt und zur Günter-Klotz-Anlage transportiert werden. Das war eine gute Idee: für nur 0,50€ durfte jeder sechs mal schießen und der Reinerlös diente dann auch noch einem guten Zweck. Aber dazu später in meinem Bericht.
Vielen gelang es einen oder sogar mehrere Treffer zu landen. Dafür gab es kleine Überraschungspreise. Übrigens war ein Mädchen die Torwandkönigin: Noelia Capocello aus der jetzigen 9b gelangen vier Treffer! Insgesamt kamen an dieser Station 50€ zusammen, die wir nach den Sommerferien an den Förderverein zur Unterstützung der onkologischen Abteilung der Kinderklinik Karlsruhe (kurz: FUoKK) übergeben wollten.
An einem Nachmittag im September trafen wir uns dann mit unserem Ansprechpartner und Beisitzer des FUoKK, Herr Walter. Wir wollten uns natürlich näher über diese Stiftung informieren und konnten unserem Gesprächspartner einige interessante Fragen stellen.
Wir erfuhren, dass Stiftung plant, einen kindgerechten Kernspintomographen zu kaufen und dafür bereits kräftig Spendengelder eingegangen sind. Ein Kernspintomograph sieht aus wie eine Röhre, in die ein Patient hinein geschoben wird. Dadurch kann man sehen ob ein Organ oder bestimmte Teile des Körpers krankhaft sind. Dies hilft den Ärzten frühzeitig einen schlimmen Tumor zu erkennen. Für die Kinder soll die Röhre deutlich größer sein als ein normaler Kernspintomograph. So werden sie während der Untersuchung deutlich weniger Angst haben und können besser von den Eltern oder den Angehörigen betreut werden. Die Kinder brauchen dadurch auch seltener eine Narkose, denn in dieser „Röhre“ muss man ganz still halten, um gute Bilder zu bekommen.
Auf unsere weitere Frage antwortete er, dass man durch diesen Kernspintomographen viele Patienten retten könnte. Auch teure Medikamente, Chemotherapien für manche kleine Patienten und weitere wichtige Dinge werden von der Stiftung bezahlt.


Herr Walter freute sich sehr über unsere Spende. Auch wenn 50€ scheinbar nicht so viel Geld sind: für ihn und seine Stiftung ist das eine Menge! Er meinte, dies sei sogar ein überdurchschnittlicher Spendenbetrag. Wir waren darauf sehr stolz und freuten uns für die Kinder, denen nun geholfen werden kann.

Unser Dank gilt auch der Firma ascent, die uns die Torwand dankenswerter Weise zur kostenlos zur Verfügung gestellt hatte.


Jasmin Chehab 10c 09/10

 

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