Dolce Vita und viel Programm in Italien
Abschlussfahrt der 10b

 

Italien! Das stand schon lange fest. Wir, die Klasse 10b, freuten uns schon darauf und konnten es kaum erwarten.

Am 20. Mai 2007 standen wir voll beladen um 22 Uhr vor der Schule und warteten auf unseren Bus, der uns die ganze Woche begleiten sollte. Nach einstündiger Verspätung ging es dann wirklich los! Von der Fahrt haben die meisten nicht viel mitbekommen. Wir haben fast alle geschlafen. Am nächsten Morgen waren wir dann gegen 10 Uhr in Marina di Massa, wo wir die nächste Woche verbringen sollten. Unser Hotel lag kaum 30 Meter vom Meer entfernt, wir hörten das Rauschen der Wellen und es war wunderschönes Wetter. Da wir unsere Zimmer noch nicht beziehen konnten, gingen wir uns erst einmal am Stand umschauen. Herr Riker und Frau Burkart-Seemann besprachen mit uns einige Regeln, die bei unserem Aufenthalt gelten sollten. Danach waren aber Beach und Baden angesagt. 



Am nächsten Tag fuhren wir nach Florenz. Wir besichtigten den Dom und einige stiegen auch in die Kuppel hoch. Von dort oben hatte man einen Blick über ganz Florenz und die Hügel der Toskana. Danach liefen wir durch die Stadt und Frau Burkart-Seemann erzählte uns einiges über die Geschichte und die alten Gebäude. Doch das Beste am ganzen Tag war, dass wir nach dem gemeinsamen Programm alleine ausschwärmen durften. Wir entdeckten einen großen Markt, auf dem es hauptsächlich Kleider, Schmuck und Taschen gab. Einige von uns wurden im Laufe dieses Aufenthaltes zu wahren Verhandlungskünstlern und wir hatten viel Spaß beim Herunterhandeln der Preise. 









Am Mittwoch ging es dann nach Pisa und Lucca. Auf den Schiefen Turm haben wir uns besonders gefreut und keiner hätte gedacht, dass er wirklich so schief ist! Nachdem wir den Turm begutachtet und rund eine Million Fotos gemacht hatten, besichtigten wir natürlich auch den Dom daneben.



Das Besondere an Lucca war, dass diese Stadt von einer riesengroßen mittelalterlichen Stadtmauer umgeben ist. Mit über zwanzig hellgrünen Fahrrädern und Tandems, die wir ausgeliehen hatten, machten wir darauf eine Rundfahrt. Nach der Erkundung des eigentlichen Stadtkerns neigte sich auch dieser Tag dem Ende zu.



Am nächsten Morgen besuchten wir die Marmorsteinbrüche von Carrara. Dort sahen wir, wie die Arbeiter Marmor aus dem Felsen brachen. 



Unsere nächste Station hieß St. Anna, ein kleines Dorf in den Bergen. Hier haben am Ende des zweiten Weltkrieges deutsche Soldaten über 500 Frauen und Kinder hingerichtet. Im Dorf gibt es mehrere Gedenkstätten und ein Museum, die an die schlimme Tat erinnern. Dieser Tag war sehr beeindruckend, aber auch sehr traurig.



An unserem letzten Tag ging es frühmorgens noch einmal auf den Markt und danach zum Hafen von La Spezia. Ein Boot brachte uns zu den Cinqueterre, ein zauberhaftes Gebiet an der Rivieraküste mit fünf kleinsten Dörfchen, die sich eng an die Meeresfelsen schmiegen. Das Meer war türkisblau, der Himmel azurblau, einfach schön und auch das Dörfchen Monterosso mit den kunterbunten Häusern war wirklich sehenswert und auch hier wurden wir mit Badespaß belohnt. Ein wundervoller Ausflug!







Zum Abschluss gingen wir abends noch eine leckere Pizza essen und wie an jedem Abend noch einmal ans Meer. Dann war auch schon Samstag und keiner wollte so richtig glauben, dass alles schon vorbei sein sollte. Nach neunstündiger Fahrt hatte uns Karlsruhe wieder. 



Rebecca Tonigold, 10b